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Betriebssystem Kunst 2020

Der erweiterte Begriff des Betriebssystem Kunst: Betriebssystem Kunst 2020/OS 2020 ART

Das erweiterte Betriebssystem unterscheidet sich ganz wesentlich vom bisherigen System und gibt dem Künstler eine weitaus größeren Selbstbestimmungsmöglichkeit.

Dieses Betriebssystem umfasst auch die Jurisprudenz – die Rechtswissenschaft und insbesondere das Immaterialgüterrecht.

Zum Immaterialgüterrecht gehören das Urheberrecht und der gewerbliche Rechtsschutz mit dem Patent-, Muster-, Gebrauchsmuster-, Marken und Wettbewerbsrecht.

Das Immaterialgüterrecht schützt nicht das Werk, also einen körperlichen Gegenstand, sondern ein geistiges Gut.

Dieses geistige Gut ist aber eng mit dem Künstler verbunden, einige dieser Rechte können auch dem Künstler nicht entzogen werden. Der Künstler ist Herr dieses Immaterialgüterrechtes. Es besteht unabhängig vom Eigentumsrecht, unabhängig wo sich das Werk gerade befindet. Andersherum: das Eigentumsrecht am Werk gewährt dem Eigentümer kein Immaterialgüterrecht an dem im Werk verkörperten Ergebnis der schöpferischen Tätigkeit.

Gelingt es also einem Künstler solche Rechte für sich zu beanspruchen, etwa mit einem Patent an der Herstellungs- oder Maltechnik, mit einer Marke oder mit einem Muster, entstehen neue Werte außerhalb des bisherigen Betriebssystems und das Immaterielle ist losgelöst vom Materiellen. Er befreit sich sozusagen vom bisherigen Marktgeschehen. Dies nicht zuletzt auch deshalb, weil solche Immaterialgüterrechte einen eigenen Wert darstellen und gewöhnlich beim Künstler verbleiben, auch wenn das Werk veräußert wird.

Neue Protagonisten drängen in den Markt. Es sind dies ua Markenspezialisten, Patentanwälte, Rechtsanwälte, Patentämter und Markenämter. Alle diese spielen eine neue wichtige Rolle im Betriebssystem Kunst 2020.

Dieses erweiterte Betriebssystem Kunst ist in einer Publikation von Markus Wanger näher umschrieben.

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